Face to Face

Ein Fine-Art-Porträtprojekt – über Nähe, Präsenz und Ausdruck

Face to Face ist ein Fine Art Projekt, das sich ganz dem menschlichen Gesicht widmet.
Nicht als Maske, nicht als Rolle – sondern als Raum.
Ein Raum für Nähe, für Spannung, für Stille.

Face to Face

Face to Face#

Zwischen Licht, Haut und dem, was unausgesprochen bleibt
Im Zentrum stehen Portraits, die nicht erklären wollen.
Sie zeigen keine Geschichten, sie lassen sie entstehen.
Zwischen Blick und Geste, zwischen Haut und Licht, entsteht ein Moment, der bleibt.

Dieses Projekt ist eine Einladung zum Innehalten.
Zum Sehen – ohne Erwartung.

In Face to Face geht es nicht um Perfektion, sondern um Präsenz.
Um Gesichter, die nichts darstellen müssen, um zu wirken.
Um Menschen, die sich zeigen, ohne sich zu inszenieren.

Die Portraits entstehen überwiegend in ruhigen Settings, oft reduziert auf Licht, Ausdruck und Nähe.
Jede Aufnahme ist ein Dialog – zwischen Kamera und Mensch, zwischen Distanz und Vertrauen.

Aus dem Projekt entsteht ein Fine Art Book mit dem Titel Face to Face.
Eine kuratierte Auswahl von Portraits, reduziert auf das Wesentliche.

Das Buch ist als ruhige, visuelle Reise gedacht –
ohne Kapitel, ohne Erklärungen, ohne laute Übergänge.

Mehr Informationen folgen in Kürze.

„Hold“ | CarolineCream by Frank Eckgold

Die Gesichter hinter der Stille#

Hinter jedem Bild steht eine Geschichte.
Nicht laut, nicht inszeniert – sondern gewachsen aus Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Momenten.

Face to Face versammelt Menschen, die mir über die Jahre begegnet sind.
Manche nur für einen Augenblick, andere über längere Zeit.
Was sie verbindet, ist nicht das Bild, sondern das Vertrauen, das für einen Moment zwischen Kamera und Mensch entsteht.

Diese Seite erzählt von diesen Begegnungen.
Von Stimmungen, Situationen und kleinen Geschichten, die während der Shootings entstanden sind – oft leise, manchmal intensiv, immer persönlich.

Die hier versammelten Porträts sind Teil dieses Archivs menschlicher Nähe.
Kein Katalog, keine Chronologie – sondern ein Mosaik aus Momenten, Erinnerungen und gemeinsamen Augenblicken.

Für einige der Modelle gibt es ergänzende Galerien und weiterführende Einblicke.
Diese sind innerhalb der Übersicht mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Anna

2008 lernte ich Anna kennen. Zum ersten Test-Shooting kam sie mit 17 Jahren ins Studio – neugierig, offen, mit einer stillen Selbstverständlichkeit vor der Kamera. Aus diesem ersten Treffen entwickelte sich schnell mehr als nur ein einzelnes Shooting.

Bis 2010 entstanden zahlreiche Arbeiten. Freie Projekte ebenso wie kommerzielle Produktionen. Die Zusammenarbeit wuchs mit der Zeit, getragen von Vertrauen und einem feinen Gespür füreinander. Annas Präsenz war leise, oft zurückgenommen. Und genau darin lag ihre Stärke.

2010 trennten sich unsere Wege. Ohne bewusstes Ende, ohne Abschied – der Kontakt verlor sich.

Viele Jahre später meldete sich Anna erneut. Eine Nachricht aus Australien, wo sie heute mit ihrer Familie lebt. Ein leiser Gruß aus der Ferne, der zeigt, wie lange Bilder und Begegnungen nachwirken können.

„Gesenkter Blick“ | Anna by Frank Eckgold

CarolineCream (Karolina)

Karolina, auch bekannt als CarolineCream, kam 2017 für ein Casting in mein Studio.
In diesem Rahmen entstanden die Fotografien, die in diesem Buch zu sehen sind – ruhige Momente, geprägt von Neugier, Konzentration und gegenseitigem Vertrauen.

Zu weiteren Shootings kam es nicht, doch in den Jahren 2017 und 2018 arbeiteten wir bei einigen Workshops zusammen.
Danach verloren sich unsere Wege, wie es manchmal geschieht, ohne Bruch, ohne bewussten Abschied.

Was bleibt, sind wenige, aber eindrückliche Bilder.
Momentaufnahmen einer Begegnung, die kurz war – und dennoch nachwirkt.

„Closed Eyes“ | CarolineCream by Frank Eckgold

Christin B.

Unsere Zusammenarbeit begann 2012, als Christin sich in meinem Studio vorstellte.
Was zunächst wie ein klassisches Kennenlernen wirkte, entwickelte sich schnell zu einer intensiven fotografischen Phase, getragen von Neugier, Vertrauen und gemeinsamer Offenheit.

In den folgenden zwei Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten – im Studio wie auch draußen, in wechselnden Lichtstimmungen und Situationen. Christin war Teil mehrerer Portrait- und Fashion-Shootings und begleitete mich auch bei Workshops, in denen sie nicht nur vor der Kamera stand, sondern den Prozess mitprägte.

Es war eine Zeit des Ausprobierens, des Suchens und des Lernens – auf beiden Seiten.
Im Spätsommer 2014 trennten sich unsere Wege, leise und ohne Bruch, so wie manche Begegnungen enden, wenn sie ihren Moment gehabt haben.

Was bleibt, sind Bilder.
Und die Erinnerung an eine Phase, in der Vertrauen, Offenheit und kreative Nähe den Raum bestimmten.

„Quiet Gravity“ | Christin B. by Frank Eckgold

Chrissy

Motiviert. Laut. Ungebremst.
Chrissy kam im Winter 2012 zu einem Casting ins Studio – bereit, alles zu geben. Kein Abtasten, kein Zögern. Von der ersten Minute an volle Präsenz, volle Energie, hundert Prozent Einsatz.

Aus diesem ersten Test-Shooting entwickelte sich schnell eine intensive Zusammenarbeit. Über einen Zeitraum von rund zwei Jahren entstanden Bilder aus zahlreichen Shootings – freie Arbeiten ebenso wie kommerzielle Projekte. Hinzu kamen gemeinsame Fotoworkshops, bei denen Chrissy mit derselben Konsequenz und Energie vor der Kamera stand.

Abseits des Sets zeigte sich eine ganz andere Seite. Ruhig, sensibel, empathisch. Ein Gegenpol zur explosiven Präsenz während der Shootings – und vielleicht genau der Grund, warum diese Arbeiten mehr sind als reine Momentaufnahmen.

Knapp zwei Jahre nach unserem Kennenlernen trennten sich unsere Wege.
Geblieben ist eine Phase voller Dynamik, Kontraste und Bilder, die diese Zeit bis heute tragen.

„Sugar on Silence“ | Chrissy by Frank Eckgold

Josephin (Jessi)

Unsere Wege kreuzten sich 2017 – leise, fast beiläufig, bei einem Casting. Aus diesem ersten Moment entwickelte sich über die Jahre eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die in Face to Face gezeigten Portraits entstanden zwischen 2017 und 2020. Aufnahmen, die von Jessis ruhiger Präsenz leben. Von einem Blick, der nicht sucht, sondern bleibt. Klar, unaufgeregt, ganz bei sich.

Jessi brachte eine besondere Balance aus Neugier und Gelassenheit mit. Eine Haltung, die Nähe zulässt, ohne sie zu erzwingen. Genau darin liegt die Stärke dieser Portraits: Sie wirken nicht gemacht, sondern zugelassen.

Manche Begegnungen verlieren sich mit der Zeit. Diese Bilder nicht.
Sie bewahren einen Ausdruck, der nichts erklären will – und gerade deshalb lange nachhallt.

„Ein leises Versprechen“ | Josephin by Frank Eckgold

Kim

Mit Kim arbeitete ich im Jahr 2019 in mehreren Shootings zusammen – im Studio ebenso wie on Location.
Von Beginn an brachte sie eine besondere Präsenz mit: klar, wandelbar und mit einem natürlichen Gespür für Ausdruck und Haltung.

Unsere Zusammenarbeit war geprägt von Offenheit und Experimentierfreude.
Ob im kontrollierten Licht des Studios oder draußen im offenen Raum – Kim verstand es, sich auf jede Situation einzulassen und ihr eine eigene Dynamik zu geben.
Diese Vielseitigkeit machte die gemeinsamen Arbeiten besonders lebendig.

Gegen Ende des Jahres 2019 zog es sie ins Rheinland, und unsere Wege trennten sich.
In den folgenden Jahren entwickelte sie ihre Karriere konsequent weiter und ist heute international als Model für verschiedene Fashion-Labels tätig – unter anderem auf den Laufstegen von Paris.

Die entstandenen Porträts zeigen eine Phase des Übergangs:
zwischen Entwicklung und Aufbruch, zwischen Ankommen und Weitergehen.
Ein Abschnitt, der in Face to Face seinen Platz gefunden hat – als Moment des Werdens.

„Open“ | Kim by Frank Eckgold

Lisa Lamour

Ich arbeitete mit Lisa in zwei kurzen, intensiven Phasen – 2011 und 2013, jeweils in Studio-Shootings.
Zwei Begegnungen, getrennt durch Zeit, verbunden durch eine klare Präsenz vor der Kamera.

Schon beim ersten Shooting zeigte sich ihre besondere Art, Raum einzunehmen, ohne ihn zu füllen.
Eine Ruhe, die nicht zurückhaltend wirkt, sondern bewusst.
Ein Blick, der bleibt, ohne zu fordern.

Die Porträts, die in diesen beiden Sessions entstanden, tragen diese Spannung in sich:
zwischen Kontrolle und Offenheit, zwischen Distanz und Nähe.
Sie erzählen nicht von Momenten, sondern von Haltung.

Zu weiteren gemeinsamen Arbeiten kam es nicht.
Doch die Bilder blieben – als stille Zeugnisse einer Begegnung, die kurz war und dennoch Bestand hat.

Auch heute ist Lisa als Model aktiv.
Ihre Präsenz hat sich verändert, weiterentwickelt – und doch ist in diesen Aufnahmen etwas Zeitloses geblieben.

Ein Teil dieser Porträts findet nun seinen Platz in Face to Face.
Nicht als Rückblick, sondern als stiller Bestandteil eines größeren Ganzen.

„Stillness in Strength“ | Lisa Lamour by Frank Eckgold

Lucy Modéle

Kennengelernt habe ich Lucy Modéle im Jahr 2020 auf Empfehlung. Ich lud sie zu einem Test-Shooting ins Studio ein – und schnell wurde deutlich, dass daraus mehr entstehen würde als eine einmalige Zusammenarbeit.

Zwischen 2020 und 2022 arbeiteten wir intensiv miteinander, vor allem im Rahmen von Workshops, die ich leitete. Studioarbeit und Lehrsituation gingen dabei fließend ineinander über. Es entstanden Räume für konzentriertes Arbeiten, Präzision und fotografische Entwicklung – getragen von Vertrauen und einem gemeinsamen Verständnis für gute Portraits.

Die in Face to Face gezeigten Portraits konzentrieren sich bewusst auf das Gesicht, auf Ausdruck und Präsenz. Reduziert auf das Wesentliche, geprägt von Ruhe, Klarheit und einer Nähe, die nur durch wiederholte Zusammenarbeit entstehen kann.

„the lady in negligee” | Lucy Modéle by Frank Eckgold

Marta

Marta lernte ich gegen Ende der 2010er Jahre zunächst nur über ihre Fotos kennen.
Schon damals war klar, dass sie etwas Besonderes mitbringt – ein Gesicht voller Charakter, mit markanten Konturen, hohen Wangenknochen und dieser unverwechselbaren Präsenz, die sofort im Gedächtnis bleibt.

Ihre gingerroten Haare, ihr Spiel mit Blicken und Ausdruck, diese Selbstverständlichkeit vor der Kamera – all das machte neugierig.
Doch zunächst blieb es bei der Distanz. Marta lebte zu dieser Zeit wieder in Polen, und ein gemeinsames Shooting war nicht möglich.

Das änderte sich im Sommer 2021.
Marta war zurück in Deutschland – und plötzlich ganz in meiner Nähe. Wir vereinbarten ein Testshooting, aus dem sehr schnell mehr wurde. Was folgte, waren weitere gemeinsame Arbeiten und zahlreiche Workshops, in denen sie nicht nur vor der Kamera stand, sondern den Raum mit ihrer Offenheit, Energie und Herzlichkeit füllte.

Marta ist ein Mensch, der leicht wirkt, ohne oberflächlich zu sein.
Lebensfroh, aufmerksam, präsent – und mit einer besonderen Fähigkeit, mit der Kamera zu spielen, ohne sich jemals zu verlieren.

Ein Teil ihrer Portraits aus dieser gemeinsamen Zeit findet sich nun auch in Face to Face.
Bilder, die weniger zeigen als fühlen lassen.
Und die genau deshalb geblieben sind.

Instagram | E-Mail | model-kartei.de | Galerie

„Still Warm“ | Marta by Frank Eckgold

Nina S.

Im Frühjahr 2007 ergaben sich zwei Shootings mit Nina – eines im Studio, eines draußen. Zwei unterschiedliche Orte, zwei Stimmungen, aber eine gemeinsame Ruhe, die sich durch beide Serien zieht. Es waren Begegnungen ohne Eile, ohne große Inszenierung, getragen von Vertrauen und Aufmerksamkeit füreinander.

Die Bilder leben von Zwischentönen. Von Blicken, die nicht erklären wollen, und von Momenten, die einfach da sind. Mal klar und direkt, mal zurückhaltend und fast beiläufig. Licht und Umgebung durften wirken, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Nach diesen beiden Shootings gab es keine weitere Zusammenarbeit. Doch die entstandenen Aufnahmen erzählen bis heute von einer kurzen, intensiven Phase – reduziert, ehrlich und ganz bei sich.

„Quiet Confidence“ | Nina S. by Frank Eckgold

Raffaela W.

Raffaela kam 2016 für ein erstes Kennenlernen und Portraitaufnahmen in mein Studio. Im Gespräch erzählte sie von ihrem Weg als Tänzerin, von vielen Jahren Ballettunterricht und ihrer tiefen Verbindung zur Bewegung.

Spontan entschieden wir uns, das Shooting aus dem Studio hinauszuverlegen – in die Altstadt von Essen-Kettwig. Dort entstanden die ersten Bilder einer Ballerina, getragen von Leichtigkeit, Präsenz und einer ganz eigenen Körpersprache. Dieses Shooting wurde später zum Ausgangspunkt meines Projekts La Beauté du Ballet.

In den folgenden Jahren bis 2018 arbeiteten wir mehrfach zusammen – bei Shootings ebenso wie bei gemeinsamen Workshops. Raffaela brachte nicht nur tänzerische Präzision mit, sondern auch eine Offenheit und Ruhe, die jede Begegnung bereicherte.

Dann trennten sich unsere Wege. Raffaela begann eine mehrjährige Ausbildung zur Musical-Darstellerin in Hamburg, der weitere internationale Engagements folgten.

Erst 2023 kreuzten sich unsere Wege erneut, als sie vorübergehend in die Region zurückkehrte. In dieser Zeit entstanden weitere Workshops rund um Ballett, Portrait und Fashion – intensive, inspirierende Begegnungen, die noch einmal neue Facetten zeigten. Ende des Jahres zog es sie schließlich nach Berlin, zum nächsten Schritt auf ihrem künstlerischen Weg.

Ich blicke mit großer Wertschätzung auf unsere gemeinsame Zeit zurück – auf die vielen Begegnungen, die entstandenen Bilder und auf eine Zusammenarbeit, die von Vertrauen, Austausch und gegenseitiger Inspiration geprägt war.

„Where Silence Learns to Breathe“ | Raffaela W. by Frank Eckgold

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