ColorKey – So wird’s gemacht!

Beitragsbild zu ColorKey - So wird's gemacht

Veröffentlicht von Frank

Fotograf aus Leidenschaft und Fachbuchautor

12. Januar 2015

„Undress“ | Doro D. by Frank Eckgold

Für erfahrene Anwender von Photoshop & Co. mag ein ColorKey ein Kinderspiel sein. Doch aus Gesprächen mit Teilnehmern meiner Workshops weiß ich, dass viele überrascht sind, wie einfach sich ein solcher Effekt umsetzen lässt. Anhand meines Fotos „Undress“ zeige ich Schritt für Schritt, wie es funktioniert.

Voraussetzung ist ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, Photoshop Elements oder GIMP – also eine Software, die mit Ebenen und Ebenenmasken umgehen kann.

Für dieses Tutorial habe ich Photoshop verwendet. Da sich die Details von Version zu Version leicht unterscheiden und die Benutzeroberflächen anderer Programme abweichen, konzentriere ich mich auf die grundlegende Vorgehensweise und verzichte auf eine detaillierte Beschreibung einzelner Mausklicks.

1. Die Hintergrundebene zum ColorKey

Bevor du mit dem ColorKey-Effekt beginnst, sollte das Foto zunächst gemäß deinem üblichen Workflow bearbeitet werden – also wie gewohnt entwickeln und bei Bedarf retuschieren.

Für das Tutorial habe ich das Ausgangsfoto entsprechend vorbereitet und anschließend alle während der Bearbeitung entstandenen Ebenen auf eine einzige Ebene reduziert. Diese Ebene habe ich „Hintergrund“ genannt (siehe Abb. 1). In der Ebenenverwaltung ist daher nur diese eine Ebene sichtbar.

Für den ColorKey-Effekt benötigst du nun eine zusätzliche Schwarzweiß-Ebene. Wie diese entsteht, ist grundsätzlich egal – sie kann entweder mit Photoshop-eigenen Filtern oder mithilfe von Drittanbieter-Plugins erstellt werden.

ColorKey - So wird's gemacht - Abb. 1

Abb. 1

2. Schwarzweiß-Ebene hinzufügen

Für das Beispiel habe ich in Photoshop eine Schwarzweiß-Ebene mit dem Standardfilter erstellt. Dieser Filter fügt automatisch eine Ebenenmaske hinzu (siehe Abb. 2).

In anderen Programmen musst du möglicherweise die Ebenenmaske manuell hinzufügen.

ColorKey - So wird's gemacht - Abb. 2

Abb. 2

3. Farbigen Bereich maskieren

Jetzt musst du nur noch die Deckkraft der Schwarzweiß-Ebene in den Bereichen verringern, in denen die Farbe der Hintergrund-Ebene durchscheinen soll. Dafür kannst du die Ebenenmaske verwenden, die zu Beginn eine rein weiße Fläche hat.

Um die Ebenenmaske zu bearbeiten, wählst du den Pinsel aus und stellst ihn auf schwarze Farbe ein. Aktiviere dann die Maske und male mit dem Pinsel über die Bereiche im Bild, die durchscheinen sollen (siehe Abb. 3). Die Pinselspitze sollte eine mittlere Härte haben.

Für eine präzise Bearbeitung der Ränder empfehle ich, auf 200% zu vergrößern. So kannst du die Übergänge beim ColorKey sauber ausarbeiten.

ColorKey - So wird's gemacht - Abb. 3

Abb. 3

ColorKey – mein Finish

Im Grunde war das schon alles, was du wissen musstest. Natürlich gibt es noch viele weitere Spielarten, unterschiedliche Vorgehensweisen und Möglichkeiten, die du ausprobieren kannst. Aber die grundlegende Vorgehensweise und der Ablauf sind dir nun bekannt.

Ich wünsche dir viel Spaß und Kreativität beim Erstellen von ColorKeys! Nutze die verschiedenen Techniken und experimentiere, um noch tiefere Einblicke in die Welt der Farben zu gewinnen.

„Undress“ | Doro D. by Frank Eckgold

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